[055] Bergbaudenkmal "Seilscheibe" in Eisleben

    Zeittafel

    [055] Zeitpunkt bzw.  von  bis Ereignis
      1199   „Um diese Zeit hat der Bergbau in der Grafschaft Mansfeld nicht weit von Hettstedt angefangen".
           
      1342   Erste Erwähnung einer Schmelzhütte (Heiligenthal)
           
      1459   Um 1459 revolutioniert der Saigerprozess die Entsilberung des Kupfers
           
      1500   Ab 1500 Ausbau bedeutender Entwässerungsstollen für tiefere Lagerstättenteile
           
      1584   Weltweit erstmalige Verwendung von Koks auf der Mittelhütte bei Eisleben
           
      1631   Einstellung des Bergbaues als Folge des Dreißigjährigen Krieges
           
      1671   Freilassung des Bergbaues aus dem Eigentum der Grafen von Mansfeld
           
      1785   Einsatz der ersten in Deutschland gebauten Dampfmaschine im Hettstedter Revier zur Wasserhebung aus den Gruben
           
      1789   Gründung der Bergschule in Eisleben
           
      1809   Beginn des Auffahrens des Schlüsselstollens zur tiefstmöglichsten Entwässerung der Grubenbaue. 1883 mit einer Länge von 31 km fertig gestellt.
           
      1852   Zusammenschluss der Einzelbetriebe zur Mansfeldschen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft
           
      1863   Beginn der Pflastersteinproduktion aus Rohhüttenschlacke
           
      1870   Inbetriebnahme der Krughütte bei Eisleben
           
      1875   Erste Großschachtanlage: Ernstschacht bei Helbra
           
      1880   Inbetriebnahme der Kochhütte bei Helbra
           
      1880   Beginn des Baues der Bergwerksbahn
           
      1892   Auslaufen des Salzigen Sees in die Grubenbaue
           
      1905   Erste elektrische Schachtförderung auf dem Hermann-Schacht bei Helfta
           
      1909   Produktionsbeginn des Mansfelder Kupfer- und Messingwerkes Hettstedt
           
      1931   Beginn der ständigen Subventionierung der Bergbau- und Hüttenbetriebe
           
      1948   Bildung der Vereinigung Volkseigener Betriebe Mansfeld
           
      1951   Wiederaufnahme der 1885 eingestellten Kupferschieferförderung im Sangerhäuser Bergbaurevier
           
      1969   Einstellung des Bergbaues in der Mansfelder Mulde
           
      1990   Einstellung der Erzförderung im Sangerhäuser Revier sowie der Produktion der Hüttenanlagen für die Erzverarbeitung in Helbra und Hettstedt, wodurch ca. 7000 Berg- und Hüttenleute direkt davon betroffen wurden.
           
      1999   Aufbau moderner Verhüttungsanlagen für die Verarbeitung kupferhaltiger Sekundärrohstoffe und Errichtung neuer Gießwalzanlagen für Kupferhalbzeug bei der Mansfelder Kupfer- und Messing GmbH in Hettstedt.
           
       2015    Umsetzung des Denkmals in den Seminarhof (Seminarstraße)

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