Navigation & Touren
STANDORT-INFORMATIONEN - Für nahezu jedes Objekt unserer Datenbank finden Sie objektspezifische Standortinformationen, die bei einem Besuch hilfreich sein können. Dazu gehört, neben den Geokoordinaten, fast immer ein Link, der Sie über Google-Maps direkt virtuell zum Objektstandort bringt und der natürlich auch für die Navigation mit einem entsprechenden Gerät genutzt werden kann ... und das kann fast jedes Handy!
NAVIGATION
Im Abschnitt NAVIGATION werden solche Informationen durch Links zu externen Quellen ergänzt, die für eine nähere Beschäftigung mit der Problematik "wo und wie finde ich ...?" genutzt werden können.
TOUREN
Einige auf unserer Seite beschriebe Objekte, die räumliche und / oder sachliche Zusammenhänge aufweisen, lassen sich für einen Besuch "vor Ort" verbinden. Solche Zusammenstellungen, einschließlich diverser Navigationshilfen, finden sich in TOUREN . Die Beschreibungen sind ergänzt durch Links zu den Touren auf geeigneten Plattformen bzw. den zugehörigen Artikeln auf Seiten des VMBH. e.V. Die in den Tourbeschreibungen in der Regel relativ kurz gefassten Informationen zu den einzelnen Stationen lassen sich jederzeit durch Objektbeschreibungen bzw. zugeordnete Artikel ergänzen, die auch auf unserer Seite zu finden sind. Ein Klick auf "Die Tour auf Google Maps" bietet eine schnelle Übersicht über den vorgeschlagenen Weg.
Hinweis: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Teilstrecken der Touren in privaten Waldgebieten verlaufen. Das Betreten privater Waldgebiete ist grundsätzlich jedem zu Erholungszwecken gestattet. Das gilt in der freien Landschaft grundsätzlich ebenso für das Betreten von privaten Wegen und Pfaden, von Wirtschaftswegen, Feldrainen, Böschungen und landschaftlich nicht genutzten Flächen. Eigentümer müssen (allerdings nur) Einzelpersonen und Kleingruppen das Betreten des Waldes und der freien Landschaft durch Wanderer erlauben. Diesbezügliche Gesetze betonen allerdings, dass das von den Eigentümern geduldete Betreten für den Erholungssuchenden auf eigene Gefahr erfolgt. Das bedeutet, dass jeder Wanderer für sich selbst verantwortlich ist. Für Eigentümer besteht keine Haftung für typische, sich aus der Natur ergebende Gefahren.
UNTER TAGE
Mit dem Ende des Kupferbergbaus wurde der überwiegende Teil der Grubenbauten geflutet. Wie es heute dort unten aussieht, wird uns wohl für immer verborgen bleiben. Ein kleiner Teil des riesigen unterirdischen Reiches ist auch heute noch begehbar. Bei der Flutung wurde das Wasser in der Mansfelder Mulde nur bis zum Niveau des Schlüsselstollens angestaut; dieser dient noch immer der Abführung weiter zusitzender Wässer. Im Sangerhäuser Revier ist der Segen-Gottes-Stollen die Obergrenze des Stauraums. Darüber hinaus gibt es im Sangerhäuser Revier mit Dammtoren gesicherte trockene Bereiche um den Museumsschacht Wettelrode. Zumindest dort ist die Untertagewelt auch für Besucher zugänglich. Der Abschnitt UNTER TAGE will mit Hilfe von Bildmaterial Menschen, denen es nicht vergönnt ist, solche Bereiche zu befahren, die Schönheit der aktuellen „Mansfelder Unterwelt“ nahebringen.
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Stand 09/2026
EIN BESUCH UNTER TAGE
Mit dem Ende des Kupferschieferbergbaus im südöstlichen Harzvorland wurden die Grubenfelder in der Mansfelder Mulde und im Revier Sangerhausen im Zuge der Verwahrung weitgehend geflutet. Im Schaubergwerk Röhrigschacht sind auch heute noch einige lufterfüllte Bereiche des Altbergbaus oberhalb des gefluteten Grubenfeldes zugänglich. Die vom Schaubergwerk Röhrigschacht angebotenen untertägigen Touren in diesen Bereichen stehen Besuchern offen. Andere Bereiche werden im Zuge von Sicherheitskontrollen nur von Fachleuten befahren. Hier haben Besucher keinen Zutritt. In diesem Abschnitt der Kupferspuren sind Aufnahmen aus den noch heute zugänglichen Grubenbauten zusammengestellt. Wem es nicht vergönnt ist, solche Bereiche zu befahren, erhält so einen kleinen Einblick in die aktuelle „Mansfelder Unterwelt“.
"Geotourismus in den Kupferschieferrevieren" ist der Titel der Geologisch-montanhistorischen Karte Mansfeld-Sangerhausen, die 2007 vom Landesamt für Geologie und Bergwesen des Landes Sachsen-Anhalt (LAGB) herausgegeben wurde. An der Entstehung dieser Karte war auch der Verein Mansfelder Berg- und Hüttenleute e.V. beteiligt.
Das Geoportal des Landkreises Mansfeld-Südharz bietet die Möglichkeit, sich im Gebiet der Kupferspuren mit Hilfe detaillierter Karten und Luftbilder zu orientieren.
Geotopkataster des Landesamtes für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt (LAGB)
IM GONNAER STOLLEN – UMBRUCHSORT GONNA
Die Aufnahmen dieses Beitrages im Umbruchsort des Gonnaer Stollens unter der Gemeinde Gonna sind während einer Kontrollbefahrung im August 2026 entstanden. Im Zuge von Rekonstruktionsmaßnahmen, deren vermutlich umfangreichste zwischen 1832 und 1839 vorgenommen wurden, sind vom Lichtloch 7 bis zum Lichtloch 12 die bei dieser Befahrung besuchten Stollenteile neu entstanden.
Der Gonnaer Stollen im Sangerhäuser Revier wurde 1542 begonnen. Das Mundloch auf 182,6 m über NN befindet sich südlich der Gemeinde Gonna am gleichnamigen Bach. Der Stollen hat eine Gesamtlänge von 13 km.
Im Zuge von Rekonstruktionsmaßnahmen, deren vermutlich umfangreichste zwischen 1832 und 1839 vorgenommen wurden, sind vom Lichtloch 7 bis zum Lichtloch 12 ganze Stollenteile neu entstanden. Die zwischen den Lichtlöchern 8 und 12 gefahrene Parallelstrecke ermöglichte das Abwerfen des älteren Stollenabschnitts. Dort wurde das Profil von etwa 0,8 m x 1,3 m auf rd. 1 m x 2 m erweitert.
Die Aufnahmen entstanden im August 2026 in diesem Umbruchsort (Umfahrung des abgeworfenen Stollenabschnitts) anlässlich einer Kontrollbefahrung durch das Bergamt. Eingefahren wurde kurz vor dem Lichtloch 8 über einen vor einigen Jahren neu aufgefahrenen Zugang. Der Stollen wurde bis kurz hinter Lichtloch 14 befahren. Die Bilder der Diaschau sind entlang dieses Wegs entstanden und von Lichtloch 8 beginnend in Richtung Lichtloch 14 geordnet. Der auf Bild 211 sichtbare Verbau mit Schienen kennzeichnet das Ende der kontrollierten Strecke; von dort ging es zurück zum Ausgangspunkt der Tour (Bild 282). Die Filmclips entstanden auf dem Rückweg. Bemerkenswert sind die steinernen Markscheidertafeln aus der Zeit des Auffahrens der Umgehung und Fotos, die Überfahrungen älterer Stollen zeigen. Das Bildmaterial haben wir Kam. Thomas Wäsche zu verdanken.
zu unserem Objekt [171] Gonnaer Stollen
Diaschau und Filmclip sind derzeit noch als Vorauswahl eingestellt.
09/2026
IM SEGEN-GOTTES-STOLLEN
Der Segen-Gottes-Stollen im Sangerhäuser Revier wurde 1830 zur Erschließung eines neuen Abbaufeldes begonnen. Die Aufnahmen entstanden im Juli 2024 im Rahmen einer Kontrollbefahrung ausgehend vom Röhrigschacht. Kam. Thomas Wäsche hat die Fotos geschossen.
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