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Mit der Inbetriebnahme der ersten Tiefbau-Großförderanlagen für die Förderung des Mansfelder Kupferschiefererzes in der Mitte des 19. Jahrhunderts wuchsen die Erzmengen deutlich an. So wurde die Errichtung neuer Hüttenkapazitäten notwendig. Die Kochhütte bei Helbra nahm im Oktober 1880, zehn Jahre nach der Krughütte bei Eisleben, als zweite Großhütte ihren Betrieb auf. Sie stellte im September 1990 ihre Produktion ein.



Der W-Schacht (einer der mit Buchstaben bezeichneten Schachtanlagen der Mansfelder Mulde) liegt in Wimmelburg. Er wurde 1811 bis 1815 abgeteuft und diente der Wasserhaltung. Über ihn sind die sogenannten Wimmelburger Schlotten zu erreichen.



Schachtanlage südöstlich der Ortslage Helbra. Die Schächte erreichten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts als erste Tiefen unterhalb des Niveaus des Schlüsselstollens. 



Schachtanlage mit zwei Schächten an der Straße Helbra - Volkstedt. Teufbeginn war 1887. 1958 wurde die Erzförderung eingestellt. Die Halde wird zur Schottergewinnung abgebaut.



Auf Initiative und maßgeblich durch die Arbeit der Mitglieder des Helbrarer Heimatverein e.V. sind im Ort Erinnerungsstätten des Bergbaus und der Arbeit der Hütte im Ort entstanden. Besonders bemerkenswert sind ein Bergbaulehrpfad und das Lapidarium (Gesteinsgarten), in dem typische Gesteine aus dem Umfeld der Kupferlagerstätten anschaulich präsentiert werden.



Im Jahr 2010 eingeweihtes Denkmal, welches an die Inbetriebnahme der Krughütte im Jahr 1870 erinnern und die Leistungen der Mansfelder Hüttenleute würdigen soll.



Bei den Bauarbeiten zur Hettstedter Umgehungsstraße entdecktes Kupferschieferflöz.



Schacht zur Erkundung des Kupferschieferflözes im nördlichen Sangerhäuser Lagerstättenrevier 


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