[104] Denkmal von Ernst Leuschner in Eisleben

Objektbeschreibung

Denkmal von ERNST LEUSCHNER
im Stadtpark an der Oberen Parkstraße (Foto Dammköhler)

Die Kalksteinbüste des ehemaligen Ober- Berg- und Hüttendirektors der Mansfeld’schen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft Ernst Leuschner, eine Arbeit des Bildhauers Anton Seffner, wurde am 11. Mai 1903 enthüllt.

1952 wurde es auf auf das Erbbegräbnis der Familie Leuschner umgesetzt. Nach Meinung einiger DDR-Repräsentanten war für das Denkmal kein Platz mehr an der exponierten Stelle im Stadtpark.

Im Vorfeld der Feiern zum 200. Jahrestag der Eisleber Bergschule stand am 10. Juli 1998 das Denkmal erneut im Blickpunkt. An diesem Tage wurde es von Mitgliedern des Traditionsvereins der Bergschule und anderer bergmännischer Vereine am Rande des Stadtparks von Eisleben, etwa dort, wo es ursprünglich stand, in einer würdigen Feier wieder der Öffentlichkeit übergeben.


Weitere Informationen

  • Standortbeschreibung:

    Das Denkmal befindet sich im Stadtgebiet der Lutherstadt Eisleben, südlich vom Marktplatz. Zu erreichen in etwa 10 Minuten Fußweg über Glockenstraße, Rammtorstraße, Friedrich Koenig-Straße oder über die Bahnhofstraße zum Schnittpunkt Obere Parkstraße/Beinertstraße.

    In der Nähe befinden sich:

    • Das Denkmal Friedrich Koenig, am anderen Ende der Beinertstraße in der Friedrich-Koenig-Straße und
    • das Bergbaudenkmal „Seilscheibe“ im  Seminarhof (Seminarstraße 5 – 6 - direkt neben der Petrikirche)

  • Geodaten:
    51°31'24.62"N 11°32'58.50"E
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