[134] Neue Hütte im Wimmelburger Goldgrund

Zeittafel

[XXX]

Zeitpunkt bzw.  von 

bis

Ereignis

 

 

 

 

 

1786

 

Beschluss der Mansfeldisch-Eislebischen Gewerkschaften einen neuen Kunstbau, sowie eine Hütte beim Lichtloch 64 des Froschmühlenstollens zu bauen.

Projektauftrag an: Johann Friedrich Mende (1743 - 1798) Kunstbaumeister aus Freiberg

 

 1786

 

Befahrung mit Mende (am 17. Oktober)

 

1786

 

Mende überreicht am 23. Dezember sein ausgearbeitetes Projekt

 

1787

 

im Frühjahr Baubeginn

 

1790

 

am 21. September wird das erste Hüttenfeuer angeblasen

 

1792

 

Inbetriebnahme der Wasserkunst entsprechend Projekt 

 

1794

 

Inbetriebnahme der gesamten "Neuen Hütte"

 

1800

 

Anstieg der Wasser im Kunstschacht Aa (= Lichtloch 64). Die tieferen Baue werden gänzlich unzugänglich. Ein Hüttenfeuer wird kalt gelegt.

 

1801

 

am 27. August erfolgt die Stilllegung der "Neuen Hütte"

 

ab 1801

 

Nachnutzung der Übertageanlage durch die Mansfelder Gewerkschaften bzw. deren Rechtsnachfolger bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts.

       
     

Quelle: H. Pangert in: Nappian und Neuke 8/1935 Seite 5 u. 6

(Letzte Aktualisierung: August 2020)


Weitere Informationen

  • Standortbeschreibung:

    Der historische Hüttenstandort liegt am nordwestlichen Ortsrand Richtung Goldgrund. Er ist gut zu Fuß und auch mit PKW erreichbar. Ein Rastplatz und eine ausführliche Informationstafel laden zum Verweilen ein. Ein Stück des Weges weiter in den Goldgrund hinein erreicht man die Lutherhalde; eine Halde mit Schlackenresten aus der Lutherzeit - vermutlich die Halde einer Hütte, die von Hans Luder (Luthers Vater) betrieben worden ist.

  • Geodaten:
    51.524264,11.495711
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