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Der Neckendorfer Stollen  mit einer Länge von etwa 2,5 km ist vermutlich im 15. Jahrhundert aufgefahren worden und erstreckt sich von Neckendorf bis zum Mundloch in Helfta.



Ehemalige Bergwerksanlage südlich von Hettstedt direkt an der Straße Siersleben - Hettstedt gelegen. Teufbeginn war 1864. Erz wurde bis 1905 gefördert. Station der Mansfelder Bergwerksbahn.



1726 abgeteuftes Lichtloch des Glückaufer-Stollens westlich von Helbra, 1826 neu geteuft als "Hoffnungsschacht", der 1827 bis 1831 der Erzförderung diente.



1730 im Schafbreiter Revier zwischen Wimmelburg und Kreisfeld angesetzter Stollen zur Wasserhaltung. Er beginnt westlich von Benndorf und endet nach 6,5 km untertägig in den Wimmelburger Schlotten beim W-Schacht.



Schacht des Schafbreiter Reviers in Wimmelburg. Angelegt in den Jahren 1812 bis 1814.



In der Zeit von 1790 bis 1801 produzierende Hütte am Lichtloch 64 des Froschmühlenstollens in Wimmelburg.



Eine sehenswerte Haldenlandschaft des Altbergbaus befindet sich nordwestlich von Wiederstedt. Auf einer Fläche, die zwischen dem Ausgehenden des Kupferschieferflözes und dem Haldenzug des Wiederstedter Stollen liegt, sind zahlreiche Zeugnisse des historischen Kupferschieferbergbaus in Form von Halden und Pingen anzutreffen. Bemerkenswert ist die auf den Schieferhalden ausgebildete Schwermetallvegetation.



Eine historisch bedeutsame Haldenlandschaft des Altbergbaus befindet sich im Bereich des Schlossberges Mansfeld, unmittelbar östlich der Schlossanlage. Die großflächige Haldenlandschaft beginnt unmittelbar am Ausgehenden des Kupferschieferflözes. Anzahl und Größe der Halden und Pingen verdeutlichen die Intensität des in diesem Bereichs erfolgten Kupferschieferbergbaus. Im Bereich dieser Haldenlandschaft befindet sich auch ein Gipsbruch, der vermutlich Gips für den Bau des Schlosses Mansfeld lieferte.


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