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Mit dem Aufbau des Kupfer- und Messingwerkes in den Jahren 1907 und 1908 stiegen der Materialumschlag und die Transportleistung sprunghaft an, die Werksbahn war an ihre Kapazitätsgrenzen angekommen. Die umfangreichen und teilweise sehr schweren Transporte für dieses neue, 1909 in Betrieb genommene Werk, der geplante Neubau der Elektrischen Zentrale (Kraftwerk 3) und eine Erweiterung des Kupfer- und Messingwerkes waren ausschlaggebend für den Beschluss, eine normalspurige Anschlussbahn für die Betriebe im Wippertal anzulegen; am 27. Oktober 1914 nahm die normalspurige Anschlussbahn ihren Betrieb auf. Das imposante Bauwerk der Schmalzgrundbrücke beeindruckt auch heute noch den Betrachter.



Ehemalige Dorfkirche von Kupferberg, heute in Hettstedt. Wird von einem Förderverein betreut und ist Stätte für Ausstellungen und Veranstaltungen.



Die Hütte ist 1695 als Rohhütte bei Hettstedt entstanden. Die Verhüttung von Erz und  die Verarbeitung von Zwischenprodukten des Verhüttungsprozesses sind eingestellt. Kleine Betriebsbereiche, die mit dem Gießen von Vormaterial zur Herstellung von Halbzeug aus Kupfer beschäftigt sind, existieren noch heute. 



Im Jahre 1907 gegründeter Verarbeitungsbetrieb für Kupfer- und Kupferlegierungen. Noch heute als Mansfelder Kupfer und Messing GmbH (MKM) größtes Industrieunternehmen der Region.



Der T-Schacht (einer der mit Buchstaben bezeichneten Schachtanlagen der Mansfelder Mulde) liegt in Wimmelburg. Er wurde 1800 bis 1805 abgeteuft.



Das Museum hat seinen Sitz im rekonstruierten barocken "Humboldtschlößchen" im Hettstedter Ortsteil Burgörner-Altdorf. Eine ständige Ausstellung ermöglicht  Einblicke in die schwere Arbeit der Mansfelder Berg- und Hüttenleute und zeigt, neben bergmännischem Gerät und Geleucht, Münzen der Grafschaft Mansfeld und Ausbeutemedaillen. 1785 wurde die erste deutsche Dampfmaschine Wattscher Bauart auf dem König-Friedrich-Schacht bei Hettstedt in Betrieb genommen. Anlässlich des 200. Jahrestages dieser Inbetriebnahme entstand im Maschinenbaubetrieb des Mansfeld-Kombinats, dessen Wurzeln in der ersten kleinen Werkstatt des Jahres 1785 lagen, unter Anwendung zum Teil alter Fertigungsmethoden ein originalgetreuer Nachbau. Das Jubiläum 1985 war gleichzeitig die Geburtsstunde des Mansfeld-Museums, das als technisches Museum und Forschungsstätte für die Geschichte des Mansfelder Kupferschieferbergbaus im September 1989 eröffnet werden konnte. Die Dampfmaschine ist seine Hauptattraktion. Gegenstück zum überwiegend auf die Geschichte der Gewinnung und Verarbeitung des Kupfers orientierten Mansfeld-Museums ist das Schaubergwerk Wettelrode bei Sangerhausen.



1849 als sogenannter Amtsteich bei Vatterode angelegt. Diente zunächst der Wasserversorgung einer Mühle, später Wasserreservoir für die Hütten im Mansfelder und Hettstedter Raum. Heute (Stand 2006) touristisch genutztes Gelände (Parkeisenbahn).



Das Denkmal in der Nähe von Hettstedt erinnert an die Inbetriebnahme der ersten in Deutschland hergestellte Dampfmaschine Wattscher Bauart am 23. August 1785.


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