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Risskarten weiterer Vorkommen und Grubenbetriebe (ohne Textbeiträge auf den Kupferspuren)


Links zu Karten mit Informationen zu Vorkommen und Grubenbetriebe, zu denen es keine eigenständigen "Objekte" auf unserer Seite gibt. (Basis der Karten: Geologische Spezialkarte von Preussen und den Thüringischen Staaten" von 1876 - Lizenz: CC Public Domain Mark 1.0)    

Vorkommen zwischen Erdeborn und Alberstedt (Laura und Wilhelmine)

Vorkommen bei Sandersleben (Friedrich-Wilhelm-Grube am Todhügel)

Vorkommen bei Schwittersdorf (Gute Hoffnung und Augusta)

Vorkommen bei Schochwitz (Amalie, Caroline, Bismarck)

Vorkommen bei Querfurt (Minna, Amalie, Theresia)


Einige der aus den Erläuterungen zu diesen Karten aufgenommenen Schichtenprofile enthalten den Begriff "Mittel". Im Deutschen Bergwörterbuch von Heinrich Veith aus dem Jahr 1870 wird „Mittel“ wie folgt beschrieben:
„Jeder Theil einer Ausfüllungsmasse einer Lagerstätte, welcher sich von der ihn einschließenden Masse durch seine Beschaffenheit, insbesondere durch seinen Gehalt wesentlich unterscheidet“.
Zur Erläuterung: Wenn z. B. zwischen zwei Kohlenflözen eine Tonschicht liegt, dann ist der Ton ein Mittel. Der Begriff Mittel, in diesem Zusammenhang verwendet, ist etwas aus dem heutigen Sprachgebrauch gekommen.



Übersichtskarte - Klick auf den entsprechenden Bereich öffnet eine zugehörige Risskarte - auch solche, zu denen erläuternde Objekte hinterlegt sind.

 

03/2022


An den Schlüssel-Stollen angebundener Schacht mit bis heute erhaltenem Fördergerüst am südlichen Ortsrand von Helbra der bis 1860 Erz förderte und dann der Wasserhaltung diente. Der 2011 gegründete Förderverein Schmidschacht Helbra e.V. kümmert sich heute um die Sanierung und Pflege der Überreste des Grubenbetriebes und hat dort auch einen Schachtofen der ehemaligen August-Bebel-Hütte wieder aufgebaut.



Mit der Inbetriebnahme der ersten Tiefbau-Großförderanlagen für die Förderung des Mansfelder Kupferschiefererzes in der Mitte des 19. Jahrhunderts wuchsen die Erzmengen deutlich an. So wurde die Errichtung neuer Hüttenkapazitäten notwendig. Die Kochhütte bei Helbra nahm im Oktober 1880, zehn Jahre nach der Krughütte bei Eisleben, als zweite Großhütte ihren Betrieb auf. Sie stellte im September 1990 ihre Produktion ein.



Der W-Schacht (einer der mit Buchstaben bezeichneten Schachtanlagen der Mansfelder Mulde) liegt in Wimmelburg. Er wurde 1811 bis 1815 abgeteuft und diente der Wasserhaltung. Über ihn sind die sogenannten Wimmelburger Schlotten zu erreichen.



Schachtanlage südöstlich der Ortslage Helbra. Die Schächte erreichten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts als erste Tiefen unterhalb des Niveaus des Schlüsselstollens. 



Schachtanlage mit zwei Schächten an der Straße Helbra - Volkstedt. Teufbeginn war 1887. 1958 wurde die Erzförderung eingestellt. Die Halde wird zur Schottergewinnung abgebaut.



Auf Initiative und maßgeblich durch die Arbeit der Mitglieder des Helbrarer Heimatverein e.V. sind im Ort Erinnerungsstätten des Bergbaus und der Arbeit der Hütte im Ort entstanden. Besonders bemerkenswert sind ein Bergbaulehrpfad und das Lapidarium (Gesteinsgarten), in dem typische Gesteine aus dem Umfeld der Kupferlagerstätten anschaulich präsentiert werden.



Im Jahr 2010 eingeweihtes Denkmal, welches an die Inbetriebnahme der Krughütte im Jahr 1870 erinnern und die Leistungen der Mansfelder Hüttenleute würdigen soll.


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