• Objekte

Kronenfriedhof (Alter Friedhof), nordöstlich außerhalb der mittelalterlichen Stadt. Nach Inschriften wurde der Friedhof 1533 angelegt und der Bau 1560 weiter vervollständigt. Wertvoll ist der nach italienischem Vorbild gestaltete Campo Santo mit Epitaphen aus dem 16. Jahrhundert. Historisch bedeutend sind u.a. auch die Grabstätten von Bergrat E. Leuschner, Dr. Ludwig Plümicke und der Opfer des sogenannten Eisleber Blutsonntags.



Friedrich Koenig wurde 1774 in Eisleben geboren. Er ist der Erfinder der Zylinderdruckmaschine, die die billige Massenauflage der Zeitungen ermöglichte.



„Hunt, Stolln und Grubenpferd“ - 1998 vom Bildhauerehepaar Ute Appelt-Lillak und Siegfried Appelt aus der Lutherstadt Wittenberg  und Brunnenensemble  vom Bildhauer Torsten Freche aus Polbitz (bei Torgau) 1997 für das Wohngebiet „Gerbstedter Strasse“ der Lutherstadt Eisleben geschaffen.



Südöstlich der L 151, an der Bahnlinie Halle-Kassel bei Wimmelburg gelegene Bergwerksanlage, zu der 5 Schächte gehörten. Abteufbeginn war 1865. Der Otto-Schacht V diente als Lichtloch für den Schlüsselstollen.



Stollenanlage des mittelalterlichen Kupferschieferbergbaus, die durch bergmännische Erkundungsarbeiten in den 1950er Jahren erweitert wurde. Im Meta-Schacht erfolgte eine Trinkwassergewinnung.



Schachtanlagen aus dem 19. Jahrhundert in Hergisdorf (Ortsteil Kreisfeld) an der Landstraße Wimmelburg - Helbra



Im 15. Jahrhundert entstandener historischer Hüttenstandort bei Eisleben.



Das Bergamt Sangerhausen wird bereits 1563 erwähnt. Es befand sich im 17. Jahrhundert im Amtshaus (Neues Schloß), ab 1833 im Rathaus (Zimmer 6)  und wurde 1862 mit Übernahme der Bergaufsicht vom preußischen Staat aufgelöst.


Seite 9 von 20