• Objekte

1953 fertig gestelltes Kulturhaus des damaligen Mansfeld-Kombinates.



Ehemaliger Kalischacht der Mansfeldschen Kupferschieferbauenden Gewerkschaft bei Wansleben. Diente während des II. Weltkrieges als untertägiger Standort zur Herstellung von Rüstungsgütern. Eine Mahn-, Gedenk- und Dokumentationsstätte erinnert heute an die Geschichte des in diesem Zusammenhang errichteten KZ-Außenlagers.



Ab 1906/1907 Gebäude der „Mansfelder Knappschaftskasse“; heute teilweise  durch die Geschäftsstelle der Bundesknappschaft Eisleben genutzt. Sehenswertes Kunstwerk aus Mansfelder Metallen im Treppenhaus.



1876 in Eisleben eröffnetes gewerkschaftliches Krankenhaus. Das Haus wurde 1994 nach einem Brand geschlossen.



Mit der Inbetriebnahme der ersten Tiefbau-Großförderanlagen für die Förderung des Mansfelder Kupferschiefererzes in der Mitte des 19. Jahrhunderts wuchsen die Erzmengen deutlich an. So wurde die Errichtung neuer Hüttenkapazitäten notwendig. Die Krughütte bei Eisleben war die erste dieser Großhütten. Sie ging am 25. April 1870 in Betrieb. Die Hütte wurde 1972 still gelegt.



Kronenfriedhof (Alter Friedhof), nordöstlich außerhalb der mittelalterlichen Stadt. Nach Inschriften wurde der Friedhof 1533 angelegt und der Bau 1560 weiter vervollständigt. Wertvoll ist der nach italienischem Vorbild gestaltete Campo Santo mit Epitaphen aus dem 16. Jahrhundert. Historisch bedeutend sind u.a. auch die Grabstätten von Bergrat E. Leuschner, Dr. Ludwig Plümicke und der Opfer des sogenannten Eisleber Blutsonntags.



Friedrich Koenig wurde 1774 in Eisleben geboren. Er ist der Erfinder der Zylinderdruckmaschine, die die billige Massenauflage der Zeitungen ermöglichte.



„Hunt, Stolln und Grubenpferd“ - 1998 vom Bildhauerehepaar Ute Appelt-Lillak und Siegfried Appelt aus der Lutherstadt Wittenberg  und Brunnenensemble  vom Bildhauer Torsten Freche aus Polbitz (bei Torgau) 1997 für das Wohngebiet „Gerbstedter Strasse“ der Lutherstadt Eisleben geschaffen.


Seite 9 von 21