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Das Bergamt Sangerhausen wird bereits 1563 erwähnt. Es befand sich im 17. Jahrhundert im Amtshaus (Neues Schloß), ab 1833 im Rathaus (Zimmer 6)  und wurde 1862 mit Übernahme der Bergaufsicht vom preußischen Staat aufgelöst.



In der Zeit von 1116 bis 1123 erbaute romanische Pfeilerbasilika im Altstadtzentrum von Sangerhausen



Das Mundloch des Alteröder Stollens liegt ca. 0,5 km nördlich der Ortschaft Volkstedt. Der vermutlich im 17. Jahrhundert angelegte Stollen diente mehrere Jahrhunderte ausschließlich zur Wassergewinnung aus dem Mittleren Buntsandstein



Großschachtanlage im Sangerhäuser Revier, für die 1944 Teufbeginn war. Der Schacht wurde 1992 geflutet.



Stolln westlich von Sangerhausen, 1830 begonnen, um neues Abbaufeld zu erschließen. Im Sangerhäuser Revier der tiefste mögliche Stollen mit Anschluß an einen Vorfluter. Das Mundloch liegt am Westrand der Stadt Sangerhausen nördlich der B 80 direkt an der Gonna.



Im Zuge der Entwicklung des Bergbaues entstanden in Sangerhausen nach 1945 neue Wohnsiedlungen für die im Bergbau Beschäftigten. In den Wohngebieten und an den Bauten sind Plastiken und Bilder zu finden, die in thematischer Verbindung zum Berbau stehen.



Im Gebiet um Riestedt nahe bei  Sangerhausen fand schon am Beginn des 17. Jahrhunderts (erste Erwähnung 1601) im Tiefbau der Abbau von Braunkohle statt. Die Kohle wurde auch von der Mansfeldschen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft als Brennstoff genutzt.



Historische Erzschmelzhütte in der Nähe von Sangerhausen; produzierte von 1681 bis 1887. Die alte Gebäudesubstanz ist noch heute zu besichtigen.


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