[026] Gottesbelohnungshütte, später Kupfer - Silber - Hütte

Zeittafel

[026] Zeitpunkt bzw.  von  bis Ereignis
  1695   Gottesbelohnungshütte  als Rohhütte gegründet
       
  1825 1827 Errichtung einer Amalgamieranlge auf der Gottesbelohnungshütte als gemeinsame Einrichtung der Mansfelder Hütten zur Silbergewinnung aus dem Kupferstein (Schinkelbau)
       
  1871   Errichtung der Kupferraffinierhütte mit 2 Raffinieröfen
       
  1926   Errichtung der Bessemerei im Südteil der Hütte
       
  1937   Errichtung der Kupferelektrolyse
       
  1942   Errichtung einer Anlage zur separaten Verarbeitung von Kupferlegierungsschrott auf Basis des Knudsenprozesses
       
  1965   Errichtung der Stranggussanlage Mansfeld  I
       
  1967   Errichtung der Stranggussanlage Mansfeld  II
       
  1969 1972 Errichtung der Sekundärkupferanlage (Inbetriebnahme 1972)
       
  1978   Errichtung der Gießwalzanlage sowjetischer Herkunft
       
  1988   Stillegung der Bessemerei mangels ausreichender Mengen 
       
  1998   Inbetriebnahme eines neuen modernen Anodenbetriebes in Einheit mit Modernisierung der Sekundärkupferanlage.
       
  2002   Stilllegung aller metallurgischen Anlagen. 

(Letzte Aktualisierung: Mai 2019)


Weitere Informationen

  • Standortbeschreibung:

    Die Kupfer-Silber-Hütte befand sich zu beiden Seiten der B 86 zwischen Hettstedt und Großörner.

    Die Besichtigung des gesamten Hüttenareals ist wegen der Stilllegung der Produktionsanlagen und  unterschiedlicher Eigentumsverhältnissen nur mit Genehmigung der Geschäftsführung der Mansfelder Kupfer Messing GmbH (MKM) bedingt möglich. Ein zentraler Aussichtspunkt ist die Gleisanlage auf dem Wipperdamm des Südteils der Hütte.

    Lohnenswert ist ein Besuch der Dinglerstation, die gegebenenfalls am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden kann.

  • Geodaten:
    51°37'25.35"N 11°30'23.55"E
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