[097] Dittrichschacht , später Fortschrittschacht II

Zeittafel

[097] Zeitpunkt bzw.  von  bis Ereignis
1907 1909 Durchführung der Abteufarbeiten; Gesamtteufe 621,5 m; lichter Schachtdurchmesser 6,0 m
01.1911 195 Mann Belegschaft, davon 98 Mann im Salz und 97 Mann im Kupferschieferbergbau 
19.07.1911 Beginn der Kalisalzförderung
06.1919 Belegschaftsstärke 362 Mann einschließlich 19 Mann Aufsichtspersonal 
01.12.1921 Laugeneinbruch in der Firste 5
1926 1927 Einstellung des Kalibergbaus und Ausbau der Anlagen und Einrichtungen des Kalibergwerkes Dittrichshall
1912 1926 In dieser Zeit traten 262 Unfälle ein, davon 12 tödlich
1927 1939 Förderung von Bergen des Wolfschachtes und Haldenbetrieb 
20.05.1951 Umbennung in Fortschrittschacht II, Betriebsabteilung des Fortschrittschachtes I
01.11.1952 Wiederaufnahme der Bergeförderung, Gesamtbelegschaft 700 Mann, davon 600 Mann unter Tage; Förderung unter Tage mit Dieselloks 
12.11.1952 Es wird die Entscheidung getroffen, zwei Dammtore im Bereich der Kaliabbaustrecken einzubauen.
1953 Ausbildungsschacht für 350 Berglehrlinge, Einsatz von vier Geradstreben unter Produktionsbedingungen
1955 Umstellung der Lokförderung von Diesel- auf Akkuloks
1956 1957 Elektrifizierung der Hauptfördersohle und Einsatz von Fahrdrahtloks, Höhenfördereranlage (Terra-Koniganlage) zur Schüttung einer Spitzkegelhalde wird in Betrieb genommen.
1960 Einstellung der Bergeförderung und Abzug der Berufsausbildung, Belegschaftsstärke nur noch 30 Mann
1961 1964 Der FO II wird Sitz der Abteilung Bergbauforschung des Mansfeld Kombinates
1964 1967 Nach Umsetzung der Forschungsabteilung in das Sangerhäuser Revier übernimmt das Wissenschaftlich-Technische Büro den FO II
08.1968 09.1968 Beginn der Verfüllung der Schachtröhre des FO II; die Kosten dafür beliefen sich auf ca. 95.000 Mark.
12.1968 Demontage der beiden Fördermaschinen
10.1971 Schachtfördergerüst FO II wird umgestürzt und verschrottet 

Weitere Informationen

  • Standortbeschreibung:

    Der ehemalige Dittrichschacht liegt nördlich der Ortslage Unterrißdorf auf dem Bischofsberg. Die Ortslage Unterrißdorf befindet sich ca. 3 km östlich der Lutherstadt Eisleben. Die zum ehemaligen Schachtgelände auf dem Bischofsberg führende Straße ist für Omnibusse nicht geeignet. Die Entfernung aus der Ortsmitte bis zur Schachtanlage beträgt ca. 1 bis 2 km.

    Die ehemalige Bergwerksanlage enthält keine touristische bzw. montanhistorische Sehenswürdigkeiten. Das Betriebsgelände ist nicht öffentlich zugänglich.

  • Geodaten:
    51°31'18.95"N 11°36'27.00"E
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