[095] Hermannschächte

Zahlen und Fakten

Profil Hermannschacht I

  • 0,00 - 25,00 m - Lockergesteine (Mutterboden, Lehm, Ton und Sande)
  • - 209,00 m - Unterer Buntsandstein
  • - 236,00 m - Hauptanhydrit (Gips und Anhydrit)
  • - 264,50 m - Grauer Salzton mit Auslaugungsresten (Schlotte mit Schlämmen)
  • - 270,00 m - Stinkschiefer
  • - 270,50 m - Asche (Auslaugungsreste der Werraserie)
  • - 292,50 m - Gips (Werraserie)
  • - 303,00 m - Anhydrit (Werraserie)
  • - 307,00 m - Gips (Werraserie)
  • - 315,00 m - Anhydrit (Werraserie)
  • - 327,00 m - Gips (Werraserie) – 328,00 m – Anhydrit (Werraserie)
  • - 331,95 m - Zechsteinkalk und Kupferschieferflöz
  • - 333,50 m - Weißliegendes
  • - 336,00 m - Rotliegendes
  • - 340,00 m - Konglomerat

Der Hermannschacht I hatte bei einer Gesamtteufe von 340 m einen lichten Schachtdurchmesser von 4,00 m. Das Füllort stand im Niveau der 4. Sohle.

Der Hermannschacht II hatte bei einer Gesamtteufe von 380 m einen lichten Schachtdurchmesser von 4,50 m. Das Füllort stand im Niveau der 5. Sohle.

Die Halde des Hermannschachtes wies nach Einstellung der Förderung im Jahr 1924 eine Fläche von 19,2 ha, ein Volumen von 4,6 Mio. m³ und eine Höhe von 43 m auf.


Weitere Informationen

  • Standortbeschreibung:

    Die ehemaligen Hermannschächte liegen am südöstlichen Rand des Ortsteils Helfta der Lutherstadt Eisleben, direkt an der Bahnlinie Halle-Kassel (ehem. Bahnhof Helfta). Die aus der Ortslage Helfta zum Schachtgelände führende Straße ist nicht für Omnibusse geeignet.  Die Entfernung aus der Ortsmitte bis zur Schachtanlage beträgt ca. 2 km.

    Auf der ehemaligen Bergwerksanlage sind keine touristische bzw. montanhistorische Sehenswürdigkeiten zu finden.

  • Geodaten:
    51°29'45.00"N 11°34'45.11"E
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