[090] Clotildeschacht, später Max-Lademann-Schacht

Zahlen und Fakten

Schachtprofil des Clothildeschachtes

Bedingt durch die hohen Wasserzuflüsse wurde folgender Schachtausbau eingebracht:

  • 0,00 – 91,00 m Teufe Mauerung, Durchmesser 4,00 m
  • 91,00 – 282,00 m Teufe Tübbinge, Durchmesser 3,50 m
  • 282,00 – 456,00 m Teufe Mauerung, Durchmesser 3,70 m

Füllörter des Schachtes bei:

  • 287 m – 3. Sohle
  • 352 m – 4. Sohle

Der Haldenkomplex des Clothildeschachtes bestand ursprünglich aus der Nordhalde (Berge) und der Südhalde (Berge und Armerze, sog. Ausschläge).

Die Nordhalde wurde in den vergangenen Jahren zwecks Gewinnung von Baustoffen für den Wege- und Straßenbau vollständig rückgebaut. Die noch vorhandene Südhalde, die sich über eine Fläche von ca. 8 ha erstreckt, besteht aus einer Bergehalde (ca. 1 Mio. m3) und einer Armerz-, sog. Ausschlägehalde (ca. 0,8 Mio. m3).

Das Haldenplateau wurde mit aufwendigen Maßnahmen (Aufbringen von kulturfähigem Boden) begrünt.

Die ehemalige Schachtanlage befindet sich im nordwestlichen Stadtgebiet der Lutherstadt Eisleben. Sie ist ist über die Helbraer Straße zu erreichen. Heute sind dort einige Gewerbebetriebe ansässig.

Sehenswürdigkeiten unter touristischen Aspekten sind nicht zu finden.


Weitere Informationen

  • Standortbeschreibung:

    Die ehemalige Schachtanlage befindet sich im nordwestlichen Stadtgebiet der Lutherstadt Eisleben. Sie ist ist über die Helbraer Straße zu erreichen. Heute sind dort einige Gewerbebetriebe ansässig.Sehenswürdigkeiten unter touristischen Aspekten sind nicht zu finden.

  • Geodaten:
    51°32'11.88"N 11°32'6.44"E
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