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Tour 10 - Wanderung Wettelrode

Station 7 - Ferner-Glück-Schacht



An der Halde des Ferner-Glück-Schachtes (Foto Sauerzapfe - 2019)


Ferner-Glück-Schacht (Foto Sauerzapfe - 2019)

Auch der Ferner-Glück-Schacht 1 steht mit 86 m Teufe auf der Gottlober Sohle. Er wurde 1796 geteuft. Sein ovaler Querschnitt lag bei2,8 x 2,2 m. Er stand in Mauerung. Aus wettertechnischen Gründen wurde 1884 nur 10 m östlich des Schachtes ein 2. runder Schacht mit einem Querschnitt von 2 m niedergebracht. Beide Schächte dienten der Wetterführung für den Röhrigschacht und waren in der Endphase ihrer Nutzung mit einer Mauerung bis etwa 3 m über Halde versehen.
Der Ferner-Glück-Schacht war nicht ständig belegt, zuweilen aber mit bis zu 25 Bergleuten. Er hatte keine Probleme mit Wasserzuflüssen. Er diente u.a. zur Auffahrung bzw. zur Aufwältigung der Gottlober Sohle in Richtung West. Der Schacht wurde dann 1820 verfüllt, wenige Jahre später aber wieder aufgewältigt. Danach erhielt er seine Ausmauerung.
1883 wurde der Schacht über eine Wetterstrecke von 220 m Länge zwischen Seegen-Gottes- (+143 m NN) und Gonnaer Stollen (+184 m NN) und sowie Gottlober Sohle (+224 m NN) in die Wetterführung des Röhrig-Schachtes, die bis zur Verfüllung 1997 anhielt, eingebunden. Die Kürze dieser Strecke ist der steilen Lagerung in diesem Bereich geschuldet.

ORIENTIERUNGSPUNKT

Nach etwa 400 m steht man vor der Entscheidung, nach links wieder zurück zum knapp 300 m entfernten Röhrigschacht zu gehen, oder doch dem Bergbaulehrpfad weiter zu folgen. Ein Wegweiser zeigt uns die Richtung, auf der wir nach einen kurzen Wegstück, vorbei an einem Aussichtpunkt auf die Sangerhäuser Mulde, die Schauobjekte des Altbergbaus im Kamp erreichen können. (siehe unsere Tour 8)

(März 2020)


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