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Tour 08 - Auf dem Bergbaulehrpfad I

Interaktive Tourkarte

Nutzung der interaktiven Tourkarte: Ein Klick auf die Stationen führt zu näheren Informationen und weiterführenden Links. Für die Aktualität von Links zu externen Angeboten / Informationen (aufgenommen bei der Tourerstellung im September 2019) kann nicht garantiert werden. Ein Klick mit der rechten Maustaste auf die Karte erlaubt es, die Navigation von bzw. zu einem so ausgewählten Punkt zu starten (Route von hier).

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Die gezeigte Wegstrecke ist nur als Anregung für eine Wanderung gedacht. Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, welche Stationen er für einen Besuch auswählt und auf welchem Weg er sie anläuft.

Die Überlagerung einer Topografischen Karte (OpenStreetMap) mit einem Grubenriss der Region um Wettelrode hilft bei der Einordnung der Stationen unserer Wanderung in das untertägige Geschehen in der Zeit des Altbergbaus. Zu sehen ist auf der Darstellung auch, wo man sich bei einem Besuch des Untertagebereiches des Bergbaumuseums bezogen auf die Erdoberfläche bewegt.

Nicht zuletzt vermittelt das Bild mit der Vielzahl alter Schachtanlagen und Stollen eine ungefähre Vorstellung davon, welche bewundernswerte bergmännische Leistung unsere Vorfahren hier vollbracht haben! Dabei sind noch nicht einmal die Spuren der Änfänge der Kupfergewinnung im Mittelalter, wie wir sie im Ausgrabungsbereich an unserer Station 3 im Kamp finden, explizit ausgewiesen.

Grubenriss mit den Stationen der Tour (Klicken zum Vergrößern)

Die Entfernung zwischen dem Ausbiss des Kuperschiefers, also den Stellen an der es die Erdoberfläche erreicht, zum Röhrigschacht beträgt höchstens 300 m bis 400 m. Das ist auch etwa der Abstand von Regionen, in denen das Erz quasi "im Tagebau" gewonnen werden konnte, bis zu einem Bereich, in dem die Gewinnung nur noch im Teifbau möglich war. Ein (überhöht gezeichnetes) Profilbild mit dem Flözverlauf lässt erlennen, warum das so ist.

Stark vereinfachtes Profil vom Ausgehenden nördlich Sangerhausen (Vorlage: Th.-Münzer-Schacht, Abt. Geologie Autor: Vollrath)

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