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Tour 05 - Im Sangerhäuser Bergrevier

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Station 08: Haldenaufstiegspunkt

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Haldenaufstiegspunkt (Foto P. Sauerzapfe)

Die Halde „Hohe Linde“ wurde 1955 in Betrieb genommen. Wir stehen am ehemaligen Standort der Zwischenstation, in der die mit der Seilbahn vom Thomas-Münzer-Schacht ankommenden Gondeln (je 1,4 t Inhalt, 2,7 m/s) auf die Schiene des Schrägaufzugs (1 m/s) liefen. Am Kopfpunkt des Höhenförderers wurden sie automatisch gekippt. Im Verlauf des Betriebes sind bis 1990 zwischen 10 und 11 Mio. Gondeln bewegt worden.

Die Auflast der Halde führte in den 1950er Jahren öfter zu Haldenrutschungen, weil der Untergrund nachgab. Deshalb wurden die Berge am Haldenkopf auf sog. Schüttelrutschenbleche verstürzt und dadurch am Haldenabhang weiter nach unten gezwungen. Der dadurch breiter werdende Haldenfuß hielt so der Haldenlast stand, er bewirkte aber auch die etwas unsymmetrische Form des Haldenkegels.

Eine Schautafel des Geoparks informiert über weitere Details.


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