[145] Haldenlandschaft Wolferode

Objektbeschreibung

Kleinhaldenlandschaft an der B 80 während der Rapsblüte (MansfeldBand III)

Westlich der Ortslage Wolferode ging im 15. bis 18. Jahrhundert der Kupferschieferbergbau um in den Revieren:

  • Revier V       – Hirtenberg
  • Revier VI      – Kunstberg
  • Revier VII     – Saugrund 

Aus der nachfolgenden Übersichtskarte ist die Lage dieser drei Reviere ersichtlich. Auf Grund ihrer unmittelbaren Nähe zu dem nach Übertage austretenden Kupferschieferflöz stand in diesen Revieren das Flöz relativ oberflächennah an. Aus der Betriebszeit dieser Reviere ist eine Vielzahl von Halden erhalten geblieben. Die mittelalterlichen Halden südlich des Saugrundes wurden als Bestandteil des Flächennaturschutzdenkmals (FND) „Holzmarken“ bereits im Jahr 1985 unter Schutz gestellt. Die „Holzmarken“ stellen ein Waldrestgehölz dar, in dem sich Hunderte von Halden, Pingen und Schächte befinden.

Saugrund im Hintergrund die Halde der
Bebelhütte in Helbra (Foto Dr. König 2011) 
Halden im Saugrund (Foto Dr. König 2011)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Gebiet wurden eine Reihe seltener, gefährdeter und besonders geschützter Pflanzenarten nachgewiesen. Auf den Kupferschieferhalden sind die Vertreter des Schwermetallrasens (z. B. Küpferblümchen, Taubenkropf, Hallers Grasnelke) anzutreffen.

Quelle: Kartenausschnitt, Bergschadenkundliche Analyse des VEB Mansfeld Kombinat

 


Weitere Informationen

  • Standortbeschreibung:

    Westlich der Ortslage Wolferode, nördlich und südlich des Taleinschnittes des Saugrundes gelegen. Ausgewiesenes Flächennaturdenkmal  - Besuch nur mit orts- und fachkundiger Führung für speziell interessierte Besuchergruppen empfehlenswert

       

  • Geodaten:
    westlich der Ortslage Wolferode - siehe Kartenausschnitt Bergschadenkundliche Analyse des VEB Mansfeld Kombinat
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