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Tour 04 - Eine Wanderung zu den Otto-Schächten


TEILSTRECKE 1 - Start in Eisleben -  Karl-Hebener-Weg bis zur Millionenbrücke


Teilstrecke 1 (ca. 1400 m) führt von einer Parkmöglichkeit über eine befestigte Straße und einen gut begebaren Weg zum (ausgeschilderten) Beginn des Karl-Hebener-Weges. Die auf TEILSTRECKE 1 verlinkte Google Earth-Karte zeigt zusätzlich zu unserer Streckenwahl einen alternativen Weg, über den (auch mit einem Fahrzeug) der Anfang des Hebener-Weges ebenfalls erreichbar sein sollte. Wo bei Anreise mit einem Fahrzeug geparkt wird, bleibt jedem selbst überlassen: Wirklich Sehensewertes erwartet uns erst auf dem Hebener-Weg, wer eine bequemere Variante des Starts wählt, verpasst also nichts!

Am Ende unserer ersten Teilstrecke querte früher ein Bahnanschluss der Krughütte an die Reichsbahnstrecke den Hebener-Weg. Die Bahnanbindung überquerte in diesem Bereich die Straße Eisleben - Wimmelburg über die sogenannte Millionenbrücke. Bereits in diesem ersten, gut begehbarem Wegabschnitt muss man (2018) aber durchaus einmal mit einem quer über dem Weg liegenden Baum rechnen. 


Als Ausgangspunkt für unsere Wanderung haben wir die Straße "Am Hohlweg" gewählt. Als Parkmöglichkeit bietet sich der Bereich am Straßendreieck Fritz-Wenck-Straße / Friedensstraße / Am Hohlweg im Bereich der Gaststätte Zur Einheit an. Der ursprünglich bei der Konzipierung der Tour im Jahre 1997 gesetzte Ausgangspunkt am ehemaligen Bergbaukrankenhaus führte über einen kurzen Anmarschweg zum Beginn des Karl-Hebener-Weges. Die dabei passierte Brücke über die Böse Sieben existiert allerdings nicht mehr, deshalb unser neuer Ausgangspunkt. An der Biegung etwa Mitte der Straße "AmHohlweg" führt uns ein Weg Richtung Osten zum Anfang des Karl-Hebener-Weges den wir nach etwa 400 m an der Einmündung des von Rechts kommenden Schlangenweges erreichen.

Der Karl-Hebener-Weg wurde im Jahre 1991 als Naturlehrpfad angelegt . Benannt wurde dieser Weg nach Karl Hebener (1891 - 1985), der in mühevoller Arbeit im Jahre 1937 Teile der Halde der Otto-Schächte bepflanzte. Das Ergebnis seiner Arbeit werden wir im weiteren Verlauf unserer Wanderung sehen. Später folgte die Bepflanzung des unteren Teils der Hüneburg gemeinsam mit Lothar Lauterbach.Wir begegnen der Natur pur erkennen aber auch auf diesem ersten Abschnitt unseres Weges, wo der Mensch mit Pflanzungen, mit Schutzmaßnahmen für die Waldameise und Nistkästen für Vögel aller Art in guter Absicht nachgeholfen hat. Die Vegetation der Halden und des Umfeldes sind Lebensraum für den häufig anzutreffenden Steinschmätzer und den Hausrotschwanz. Aber auch Laubsängerarten, Nachtigall, Goldammer und Neuntöter kommen recht häufig vor. 
Wo sich freie Sicht bietet, sind in nördlicher Richtung die letzten Häuser Eislebens und dann das Gelände der ehemaligen Krughütte (Karl-Liebknecht-Hütte) zu sehen. Inmitten des Gebietes standen ehemals die Segengottesschächte I - III, die 1951 nach Otto Helm (1913 - 1933), einem Opfer der Naziausschreitungen vom Februar 1933, benannt wurden. Hinterlassenschaften beider Objekte – Krughütte und Otto-Schächte - werden wir auf unserem weiteren Weg noch näher betrachten können.

Nachdem wir  rund 800 m auf dem Karl-Hebener-Weg zurückgelegt haben, bietet sich ein kurzer Abstecher zur sogenannten Millionenbrücke über die Straße Eisleben - Wimmelburg an (Teilstrecke 2). Wer darauf verzichtet, bleibt auf dem Hebener-Weg  und folgt derTeilstrecke 3 bis auf das Haldenplateau der Otto-Schächte.


Weitere Informationen

  • Öffnungszeiten:

    Mo.-Fr.: Sa.: So.:

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