Luder, Hans


Luder-Hütten, auch Luther-Hütten (südlich der Ortslage Wimmelburg und an der Straße von Leimbach nach Vatterode, gekennzeichnet durch Haldenreste)


Hans Luder

Namensgeber: Hans Luder (gest. 10.05.1530)
Ein noch unbekannter Hans Luder kam 1483 nach Eisleben, um als Bergmann in Lohn und Brot zu treten. Vermutlich konnte er in der Nähe von Kupfersuhl in Thüringen bei der Gewinnung oder Verhüttung des Kupferschiefers bereits wertvolle Erfahrungen sammeln. Er übersiedelte bald darauf nach Mansfeld und hatte binnen kurzem den Status als Dinghauer erreicht. Auch könnte er bereits um 1495 als Teilhaber oder Betreiber einer Schmelzhütte tätig geworden sein. Einen angemessenen Lebensstandard dürfte der ohne Zweifel strebsame Hans Luder in den Jahren bis zur Jahrhundertwende bereits erreicht haben, konnte er doch ab 1501 das Studium seines Sohnes Martin aus dem Gewinn zweier Hüttenfeuer finanzieren. 1508 wird er unter vierzig Hüttenmeistern mit genannt.

 

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