[044] Schürfschacht Wismut-AG (Bischofrode)

Objektbeschreibung

Blick von Nordwesten auf die Halde des ehemaligen Schürfschachtes der Wismut-AG (Foto Dr. S. König 2007)

Durch die SAG Wismut wurden in den Jahren 1950 bis 1953 im Bereich des Hornburger Sattels intensive Erkundungsarbeiten (MIRSCH, R.; MANSFED-ECHO Nr. 4/2000) durchgeführt. Gegenstand der Erkundung war die Uranführung in liegenden Sandsteinen des Kupferschieferflözes. Neben übertägigen (Bohrungen, Schürfe) wurden auch untertägige bergmännische Erkundungsarbeiten durchgeführt. Besondere Bedeutung für diese Erkundungsarbeiten erlangte dabei der Schürfschacht Nr. 19. Von diesem Schacht aus wurden Strecken in der Gesamtlänge von 232 m angelegt. Sichtbare Überreste dieser bergmännischen Erkundungsarbeiten sind neben der Schachtpinge auch Fundamente von Anlagen.

Detailaufnahme der Haldenböschung des Schürfschachtes der Wismut AG mit roten Sandsteinen (Foto Dr. S. König 2007)
Schachtpinge des ehemaligen Schürfschachtes der Wismut AG; sichtbar im Vordergrund eine nicht zurückgebaute Rohrleitung (Foto Dr. S. König 2007)

Weitere Informationen

  • Standortbeschreibung:

    Die Zugänglichkeit des Bereichs des ehemaligen Schürfschachtes der Wismut-AG ist durch eine sehr starke Verbuschung erschwert.

    Eine Beschilderung bzw. Absperrung der Schachtpinge ist nicht vorhanden. Es ist deshalb höchste Vorsicht beim Betreten dieses Altbergbaugebietes geboten. Die Besucher dieses Bereiches bewegen sich auf eigene Gefahr in einem ungesicherten Bergbaugebiet.

    Es empfiehlt sich, Fahrzeuge in Höhe des Bahnhofes Helfta abzustellen. Der Bereich ist über einen Weg („Blaue Chaussee“) und dann über einen Waldweg zu erreichen.

  • Geodaten:
    51°29'17.49"N 11°33'40.88"E
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