Der Beginn der Teufarbeiten des Dittrichschachtes am 31. Juli 1907

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Das Kalisalzbergwerk Dittrichshall (1910 – 1925)

Aus der Schachtröhre des Dittrichschachtes heraus wurde das Kalisalzbergwerk Dittrichshall angelegt und betrieben.

Die Kalibaue des Dittrichschachtes wurden im Niveau der 380 m-Sohle mit denen des Wachlerschachtes verbunden. Die gewonnenen Kalisalze wurden mittels einer ca. 8,8 km langen Seilbahn, die vom Unterrißdorfer Dittrichschacht (ab 1951 Fortschritt-schacht II) über den Wolfschacht (ab 1949 Fortschrittschacht) zur Kalifabrik nach Eisleben führte, abtransportiert. Am 1. Juli 1925 erfolgte u. a. die Stilllegung von Dittrichshall und Paulshall sowie der Chlorkaliumfabrik in Eisleben. Für eine Entschädigungssumme von 12 Millionen Reichsmark wurden die Mansfeldschen Kaliwerke für eine Zeitdauer von 30 Jahren an die Kali-Vereinigung GmbH Magdeburg verpachtet. Der Dittrichschacht wurde ab diesem Zeitpunkt voll auf die Anforderungen des Kupferschieferbergbaus umgestellt.

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