Der Beginn der Teufarbeiten des Dittrichschachtes am 31. Juli 1907

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Der preußische Zoll kontrolliert die Abteufarbeiten

Nicht das Antreffen der Kalisalze, sondern das ca. 200 m mächtige Steinsalz rief die preußischen Zollbehörden bei den Abteufarbeiten auf den Plan. Um den Forderungen des preußischen Fiskusses gerecht zu werden, war eine Vermarktung des bei den Abteufarbeiten anfallenden Steinsalzes oder eine „Unschädlichmachung“ des Salzes erforderlich. Da eine wirtschaftliche Verwertung des verunreinigten Steinsalzes nicht möglich war, musste eine Ablagerung dieses Steinsalzes auf dem Schachtgelände vorgenommen werden. Diese Ablagerung musste so geschehen, dass eine spätere Nutzung des Steinsalzes nicht mehr möglich war. Diese Arbeiten wurden durch die preußische Zollbehörde beaufsichtigt. So stellte z. B. das Königliche Zollamt Eisleben der Gewerkschaft eine Summe von 119 Mark für den Einsatz des Hilfszollaufsehers Schubert, in der Zeit vom 28. August bis 30. September auf dem Dittrichschacht in Rechnung.

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