Der Beginn der Teufarbeiten des Dittrichschachtes am 31. Juli 1907

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Die Abteufarbeiten

In den Jahren 1907 bis 1909 wurde der ca. 620 m tiefe Dittrichschacht, der einen Durchmesser von 6 m hatte, niedergebracht. Beim Abteufen wurde ein Kaliflöz von ca. 12 m Mächtigkeit angetroffen. Das Kupferschieferflöz wurde im Dittrichschacht in einer Tiefe von 604 m erreicht. Der Dittrichschacht war nicht nur zur Gewinnung von Kupferschiefererz, sondern auch zum Abbau des bei den Abteufarbeiten angetroffenen 12,5 m mächtigen Kaliflözes vorgesehen. Dafür wurde das Kalisalzbergwerk „Dittrichshall“ gegründet. Der im Jahr 1913 in unmittelbarer Nähe des Dittrichschachtes abgeteufte Wachlerschacht begründete ein eigenes Kalisalzbergwerk. Es erhielt den Namen Paulshall.

Die Schachtröhre des Dittrichschachtes war in vier Förderabteilungen aufgeteilt. Von den vier Förderabteilungen dienten bis zur Einstellung des Kalibergbaus im Jahr 1925 jeweils zwei zur Kupferschieferbergeförderung bzw. zur Kalisalzförderung.

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