Mansfelder Berg- und Hüttenkleidung

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Die Kleidung um das Jahr 1857

Bergassessor und Bergrat um 1857

Das Jahr 1857 bringt einen neuen Erlass des Preußischen Ministeriums für Handel und Gewerbe, nach welchem die Königl. Preußischen Berg-, Hütten- und Salinenbeamten eine neue Uniform erhalten sollen. Diese, hauptsächlich für oberen Beamten gültigen Anordnungen, bringen in Form und Farbe der bisherigen Uniform kaum Änderungen.

Sie bleiben für alle Chargen gleich. Die Rangunterschiede sind nur noch an den Goldstickereien des Kragens erkennbar. An die Stelle der bisherigen Goldfransen treten solche aus schwarzer Seide oder Kamelhaar. Kragen und Ärmelaufschläge sind aus schwarzem Samt. Das Bergbauemblem am Tschako entfällt und wird durch den preußischen Adler ersetzt. Auch die bisherige Mauerkrone wird hier durch eine goldene Borde am oberen Rand abgelöst. Auf der linken Seite wird der schwarz-weiße Federbusch durch die preußische Kokarde gehalten. Der Säbel wird untergeschnallt getragen. Das Fahrleder ist mit schwarzer Seide gefüttert.

Im Jahr 1859 erwirkt die Gewerkschaft, dass die oberen Klassen goldene Epauletts, die rot unterlegt sind, und das Mansfelder Wappen in silbernem Schildehen, mit Schlägel und Eisen in schwarz belegt, tragen. Die bisher weiße Tracht der Hüttenleute wird nun durch die Schwarze abgelöst und gleicht nunmehr der der Bergleute und unterscheidet sich nur durch die rote Mauerkrone am Tschako und den roten Federstutz, wie auch, dass sie weiter das Leder vor dem Bauch tragen.

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