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DIVERSE OBJEKTE

Tagebau Amsdorf

Die Kategorie DIVERSE OBJEKTE beinhaltet Objekte verschiedenster Art, die wenn auch nicht ohne weiteres in unsere Hauptsystematik einzuordnen, zur Region und seiner Geschichte dazu gehören und es uns als wert erschienen lassen, hier mit aufgeführt zu werden.

 

 

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Stand 01/2019

Navigation & Touren

Geokarte

STANDORT-INFORMATIONEN - Für nahezu jedes Objekt unserer Datenbank finden Sie objektspezifische Standortinformationen, die bei einem Besuch hilfreich sein können. Dazu gehört, neben den Geokoordinaten, fast immer ein Link, der Sie über Google-Maps direkt virtuell zum Objektstandort bringt und der natürlich auch für die Navigation mit einem entsprechendem Gerät genutzt werden kann ... und das kann fast jedes Handy!

Im Abschnitt NAVIGATION werden solche Informationen durch Links zu externen Quellen ergänzt, die für eine nähere Beschäftigung mit der Problematik "wo und wie finde ich ...?" genutzt werden können.

Einige auf unserer Seite beschrieben Objekte, die räumlich und / oder sachliche Zusammenhänge aufweisen, lassen sich für einen Besuch "vor Ort" verbinden. Solche Zusammenstellungen, einschließlich diverser Navigationshilfen, finden sich in TOUREN . Die Beschreibungen sind ergänzt durch Links zu den Touren auf geeigneten Plattformen bzw. den zugehörigen Artikeln auf Seiten des VMBH. e.V. Die in den Tourbeschreibungen in der Regel relativ kurz gefassten Informationen zu den einzelnen Stationen lassen sich jederzeit durch Objektbeschreibungen bzw. zugeordnete Artikel ergänzen, die auch auf unserer Seite zu finden sind. Ein Klick auf "Die Tour auf Google Maps" ermöglicht einen schnelle Übersicht über den vorgeschlagenen Weg. 

Hinweis: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Teilstrecken der Touren in privaten Waldgebieten verlaufen. Das Betreten privater Waldgebiete ist grundsätzlich jedem zu Erholungszwecken gestattet. Das gilt in der freien Landschaft grundsätzlich ebenso für Erholungssuchende für das Betreten von privaten Wegen und Pfaden, von Wirtschaftswegen, Feldrainen, Böschungen und landschaftlich nicht genutzten Flächen. Eigentümer müssen (allerdings nur) Einzelpersonen und Kleingruppen das Betreten des Waldes und der freien Landschaft durch Wanderer dulden. Alle diesbezüglichen Gesetze betonen allerdings, dass das von den Eigentümern zu duldende Betreten für den Erholungssuchenden auf eigene Gefahr erfolgt. Das bedeutet, jeder Wanderer ist für sich selbst verantwortlich. Für Eigentümer besteht keine Haftung für typische, sich aus der Natur heraus ergebende Gefahren.

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Stand 02/2019


Der Beitrag fasst Informationen zu Entwässerungsstollen der Mansfelder Mulde zusammen, die zur Ableitung zusitzender Grubenwässer aufgefahren wurden. Soweit vorhanden wird zu den entsprechenden Objekten verlinkt. Auf historischem und aktuellem Kartenmaterial kann der Verlauf solcher wichtigen untertägigen Bauwerke verfolgt werden. Informationen zu weiterführender Literatur vervollständigen die Ausführungen.

Auf aktuelle Karten (Goolgle Maps, uMap o.ä.) übertragene Stollenverläufe dienen einer ersten Orientierung. Sie erheben keinen Anspruch auf exakte Übereinstimmung mit dem tatsächlichen untertägigen Verlauf und verzichten auf die Wiedergabe von Details. Sie sollten aber beim Aufsuchen der Verläufe in bergbaulichen Risswerken eine gute Orientierungshilfe sein. Dort sind auch andere Grubenbauwerke (Flachen, Querschläge, Lichtlöcher, Schächte u.v.a.m.) zu finden.



Der Schlüsselstollen (mehr zum Schlüsselstollen siehe hier) ist mit einer Länge von 32,3 km einer der längsten bergmännisch hergestellten Stollen in Europa. Er liegt auf seinem etwa halbkreisförmigen Weg entlang des Ausgehenden des Kupferschiefers vom Mundloch über Gerbstedt, Hettstedt, Klostermansfeld und Helbra bis nach Eisleben max. ca. 185 m unter Gelände und weist ein Gefälle von 7,9 m (das sind nur 0,24 m/km) auf. Damit ist er auch ein Denkmal für die Kunst der Bergleute des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Auffahrung des Stollens wurde 1751 am Mundloch unter Nutzung einiger Meter eines älteren Stollens als „Friedeburgischer neuer Haupt- und Erbstollen“ begonnen.

Es wurden über 50 Schächte und Lichtlöcher im Zusammenhang mit dem Vortrieb des Schlüsselstollens geteuft. Das letzte Lichtloch entstand 1890/91 mit dem Teufen des Otto-Schachtes 5 westlich Eisleben.


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Stand 01/2019


Der Zabenstedter Stollen (mehr zum Zabenstedter Stollen siehe hier) wurde 1747 am Westrand von Zabenstedt unmittelbar am Gerbstedter Bach, einem Zufluss der Schlenze, bei 96 m über NN angesetzt. Er sollte die Feldesteile am Nordrand der Mansfelder Mulde bei Gerbstedt und Hettstedt entwässern und erreichte eine Länge von 15 km. Er endet südwestlich von Großörner in der Nähe der Freieslebenschächte.

In seinem Verlauf wurden 32 Lichtlöcher niedergebracht, die Auffahrung des Stollens erstreckte sich mit Unterbrechungen bis 1880.

 


 

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Stand 01/2019

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