Eine Besonderheit des Mansfelder Bergbaus sind untertägige Hohlräume, die durch Auslaugungsprozesse im Gestein entstanden sind. Sie stellen ein geologisches Phänomen dar, das eng mit der Geschichte und den Herausforderungen des regionalen Kupferschieferbergbaus verknüpft ist.
Schlotten bilden sich primär im Zechsteingips (Ca-Sulfatgestein) durch dessen Auflösung durch Wasser. Es handelt sich um eine Form des Untertagekarsts, die oft riesige Dimensionen annehmen kann. In der Mansfelder Mulde und im Sangerhäuser Revier hat so das Sickerwasser über Jahrtausende Hohlräume in wasserlöslichen Schichten geschaffen. Für die Mansfelder Bergleute waren Schlotten Segen und Fluch zugleich. So dienten große Schlotten oft als natürliches Wasserreservoir oder wurden gezielt zur Entwässerung der Gruben genutzt (sogenannte „Wasserlösung“), wenn sie eine Verbindung zu tiefer liegenden Systemen hatten oder Abflussmöglichkeiten boten. Bergleute trieben deshalb oft Suchstrecken voran, um gezielt Schlotten für die Wasserhaltung zu finden. Andererseits konnte ungewolltes Anschneiden von wassergefüllten Schlotten zu verheerenden Wassereinbrüchen führen.
Nähere Informationen zum Thema „Schlotten im Mansfelder Bergbau“ finden sich unter anderem hier:
- Der Mansfelder Kupferschieferbergbau und seine Schlotten
- Die Mansfelder Schlotten
- DIE SCHLOTTE AUF DEM SEGEN-GOTTES-STOLLEN UND DIE ELISABETHSCHÄCHTER SCHLOTTE
Insbesondere der letzte Beitrag bezieht sich direkt auf die hier vorgestellten untertägigen Touren, die vom Schaubergwerk Röhrigschacht Wettelrode unter dem Motto "Auf in die Tiefen des Röhrigschachts!" angeboten werden.
Der Klick auf die Kamera öffnet einen Blick auf die Untertagewelt in der Segen-Gottes-Schlotte. Die Aufnahmen aus den Stollen, die zu dieser Schlotte führen, sind nicht positioniert. Sie sollen lediglich einen kleinen Eindruck vom Befahren des Zugangsweges vermitteln. (Bildauswahl und Zuordnung sind noch in Arbeit!)
Die nachstehende Übersichtkarte (Tageriss) ermöglicht die Einordnung in das Gesamtbild des Sangerhäuser Altbergbaus.

Eine Besonderheit des Mansfelder Bergbaus sind untertägige Hohlräume, die durch Auslaugungsprozesse im Gestein entstanden sind. Sie stellen ein geologisches Phänomen dar, das eng mit der Geschichte und den Herausforderungen des regionalen Kupferschieferbergbaus verknüpft ist. Im Beitrag werden Aufnahmen von untertägigen Touren gezeigt, die vom 