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Tour 06 - Wanderung durch Questenberg


Tour 5 OS Karte.jpg
Kartenbasis: © OpenStreetMap

Die Tour ist von Martin Spilker vom Verein Mansfelder Berg- und Hüttenleute e.V. zusammengestellt. Entlang des Weges sind Relikte des Kupferbergbaus und der Erzverhüttung in Questenberg und seinem Umfeld zu finden. Vermittelt wird Wissenswertes zur Geologie und zum Bergbau in der Region. Die gezeigte Wegstrecke ist nur als Anregung für eine Wanderung gedacht. Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, welche Stationen er für einen Besuch auswählt und auf welchem Weg er sie anläuft. Die von uns gewählte Reihenfolge der Stationen ist also lediglich eine unverbindliche Empfehlung.

Mit der Halde des Pommerschachtes, der Haselbornschwinde, der Dinsterbachschwinde und dem Dinsterbachtal werden auch geologisch / montanhistorisch interessante Punkte in der Nähe erwähnt, die nicht in unsere Wegstrecke eingebunden sind.

Der Beitrag ist als Anregung für eigene Planungen gedacht, wobei man sich das eine oder andere Objekt oder interessante Wegpunkte "herauszupicken" und - mit oder ohne unsere Wegvorschläge - aufsuchen kann. Nutzen Sie dazu die INTERAKTIVE KARTE! Zu vielen der in der Tourenbeschreibung erwähnten Objekten und Sachverhalten finden Sie auf dieser Plattform nähere Erläuterungen.



Interaktive Tourkarte

Nutzung der interaktiven Tourkarte: Ein Klick auf die Stationen führt zu näheren Informationen und weiterführenden Links. Für die Aktualität von Links zu externen Angeboten / Informationen (aufgenommen bei der Tourerstellung im September 2019) kann nicht garantiert werden. Ein Klick mit der rechten Maustaste auf die Karte erlaubt es, die Navigation von bzw. zu einem so ausgewählten Punkt zu starten (Route von hier).

Vollbildanzeige Die gezeigte Wegstrecke ist nur als Anregung für eine Wanderung gedacht. Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, welche Stationen er für einen Besuch auswählt und auf welchem Weg er sie anläuft. Mit der Halde des Pommerschachtes, der Haselbornschwinde, der Dinsterbachschwinde und dem Dinsterbachtal werden auch geologisch / montanhistorisch interessante Punkte in der Nähe erwähnt, die nicht in unsere Wegstrecke eingebunden sind.

QUESTENBERG (Geologie und Bergbau)

Questenberg ist ein Ortsteil der Gemeinde „Südharz“ im Landkreis Mansfeld Südharz (MSH).
Questenberg liegt am südlichen Harzrand im Ausstrichbereich der Gesteine des Zechsteins, zu dessen untersten Schichtgliedern der Kupferschiefer, der Gegenstand des Bergbaus, gehört. Er wird überlagert von Kalksteinen (Zechsteinkalk, Stinkschiefer) und Anhydriten bzw. Gipsen (Werraanhydrit, Sangerhäuser Anhydrit, Hauptanhydrit), die dann südlich von Questenberg vom Buntsandstein (Tonstein, Sandstein, Kalksteine) abgedeckt werden. Alle diese Gesteine fallen vom Harzrand weg flach nach Süden ein.
Im Zechsteinausstrich liegen die o.g. wasserlöslichen Gesteine frei an der Erdoberfläche und sind damit den Atmosphärilien schutzlos ausgeliefert. Die Folge ist ihre allmähliche Zerstörung durch Auflösung. Es entstand dadurch in geologischen Zeiträumen parallel zum gesamten südlichen Harzrand von Pölsfeld im Osten bis Seesen im Westen ein Tal, das i. R. auf der Nordseite flach ansteigt und auf der südlichen Seite von einer Steilstufe aus anhydritischen Gesteinen begrenzt wird. Je nach dem Einfallen der Schichten ist es unterschiedlich breit.
In Questenberg kreuzt eine aus dem Harz kommende tektonische Störung, an der sich das Nassetal tief in den südlichen Steilhang einschnitt, dieses Tal also praktisch nach Süden öffnete. Damit wurde die Nasse neben dem Karst zum Abflusskanal nicht nur für die Oberflächen- sondern auch für die im Untergrund zirkulierenden Karstwässer.
Das zeigt sich auch heute noch in der Vielzahl der Karstobjekte, wie Bachschwinden, Karstseen, Karstquellen und auch der Questenhöhle.
Die Verkarstung machte auch dem Bergbau auf Kupferschiefer, der hier am Ausstrich nördlich des Ortes begann, seinen Höhepunkt im 18. Jahrhundert hatte, und heute noch einige Stollen- und Haldenreste belegt ist, heftig zu schaffen. Eine kurze Belebung im 19. Jh. verlief erfolglos.

Der Kupferschieferbergbau um Questenberg

Die Überlagerung von Angaben zum Kupferbergbau um Questenberg (schraffierte Flächen) aus der bergschadenkundlichen Analyse des Mansfeld-Kombinates (1986) mit einer OpenTopoMap zeigt die Lage der historischen Abbaugebiete. Die farblich hervorgehobenen Stollenabschnitte werden im Verlauf der Wanderung näher erläutert.


Station 1 - Parkplatz - Start- und Endpunkt der Wanderung

Den Parkplatz im Ort hatten wir für unseren Rundweg ausgewählt. Dieser Ausgangspunkt der Wanderung ist ebenso wie die vorgeschlagene Wegstrecke lediglich als Anregung für eine Wanderung gedacht. Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, welche Stationen er für einen Besuch auswählt und auf welchem Weg er sie anläuft.

Parkplatz in Questenberg (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

Station 2 - ehmaliges Bergamt und Hüttenstandort

Am nördlichen Ortsrand von Wickerode liegen im Gelände an der Straße die Reste von Teichen, die früher u.a. zur Speicherung von Betriebswasser für die Hütte in Wickerode gedient haben. An der Einmündung der Straße „An der Hütte“ stand früher die Hütte Wickerode und auch das ehemalige Bergamt des Wickerode-Questenberger Reviers (dem Fürstenhaus zu Stolberg zugehörig). Heute findet man hier auch die Forellenzucht Thiele.

Wickerode - ehemaliges Bergamt (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

Station 3 - Karstquellen mit "Gipsvulkanen"

Am Westhang des Nassetals befindet sich ein Quellgebiet (Karstquellen). Die Quellen entwickelten sich dort, wo die Oberkante des verkarsteten Zechsteins in die Talsohle eintaucht. Der ihm aufliegende Buntsandstein wirkt als Stauer und zwingt das Wasser seitlich in die Talaue auszutreten.

Quellbecken, in dem kleine „Vulkane“ auffallen, aus denen Gipsflitter austreten
(Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 

Die Untersuchungen von VIETE (1953, Freiberger FH, Reihe C, Nr. 5) ergaben, dass hier Teile des im Periodischen See versinkenden Wassers austreten.


Station 4 - Karstquelle mit Wassernutzung

Karstquelle mit Wasserentnahme (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

Wenige Meter nördlich des Beckens mit den "Gipsvulkanen" ist eine leistungsstarke Karstquelle zu sehen. Ihr Wasser wird heute vom Forellenhof „Thiele“ genutzt. Der "natürliche" Quellaustritt selbst wird dadurch nicht beeinträchtigt. Die Wasserentnahmestelle ist vor den eigentlichen Quellaustritt gesetzt worden.


Station 5 - Mundloch des Erbstollens

Das Mundloch des Questenberger Erbstollens liegt westlich des Nasseverlaufs in einer Erweiterung des Tales und nördlich der Karstquellen. In der Talebene findet man das Mundloch nur, wenn man den westlich der Nasse parallel verlaufenden Wasserlauf, der vom Stollen gespeist wird, verfolgt. Das Mundloch selbst überragt die Talebene nicht. Es sind nur ca. 0,3 – 0,4 m des Gewölbes des Stollens sichtbar. Das zeigt, dass sich die Talsohle sich seit dem 18. Jahrhundert (Stollen um 1730 angehauen) deutlich erhöht hat (ca. 1,5 m).

Baumgruppe am Mundloch des Erbstollens (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 

Mundloch des Erbstollens (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

Station 6 - Der Questenberger Erbstollen

Auf dem  Weg vom Stollenmundloch in Richtung Questenberg haben wir  die Standorte der Lichtlöcher (LL) 1-4 des Erbstollens passiert, ohne etwas davon zu sehen. Auch das LL 8 ist auf dem Festplatz unter dem Pflaster verborgen. Hier quert der Stollen die Straße und verläuft weiter parallel zum Osthang des Tales. Weitere Überreste von LL liegen in Grundstücken (LL 9 - Grundstück Nr. 76 / LL 10 - Grundstück Nr. 70) und sind nicht begehbar. LL 11 ist im Uferbereich des Toten Sumpfes zu vermuten, der wohl erst im 19. Jahrhundert entstand.

Verlauf des Questenberger Erbstollen

Questenberger Erbstollen

  • Angehauen: 1730
  • Mundloch bei: +189 m NN
  • Länge Mundloch bis Flöz ( LL 13 = Pommer-Schacht): ca. 1200 m mit 13 LL
  • Auffahrung ab LL 13: nach O: ca. 350 m nach W: ca. 700 m
  • Gesamtlänge Erbstollen: ca. 2250 m
  • Lichtlöcher Erbstollen: siehe Karte
    • LL 13/Pommerschacht: Teufe 76 m / Halde mit einseitiger Böschung hangabwärts - Trichter ca. 6 m Durchmesser, 5 m Tiefe
    • LL 12: Tiefe 34 m
    • LL 11: Teufe unbekannt, Lage im östlichen Uferbereich des „Toten Sumpfes“
    • LL 10: Teufe ca. 20 m, im Grundstück Nr. 70, Trichter ca. 5 m, 1 m tief
    • LL 9: Teufe ca. 15 m, Grundstück Nr. 76, Reste von Bruchsteinmauerwerk
    • LL 8: liegt unter dem Pflaster des Festplatzes
    • LL 7 – 5: nicht bekannt
    • LL 4: keine Angaben
    • LL 3: keine Angaben
    • LL 2: Teufe ?, Trichter 3,5 m, 1,5 m tief

Auf dem westlichen Stollenflügel steht in ca. 300 m Entfernung vom Pommer-Schacht südlich der Straße nach Agnesdorf der Herrmann-Schacht. Er ist 31 m tief. Über Tage befand sich auf der Halde ein Trichter von ca. 3,5 m Durchmesser und 1.5 m Tiefe, der heute verfüllt ist.


Station 7 - Alabasterknollen am Westhang unter der Queste

Die Queste (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

In WIKIPEDIA (Stand 20.02.2020) findet man zum Stichwort Queste u.a.:

"Die Queste stellt möglicherweise eine Variante der germanischen Irminsul (Irmensäule) dar, jedoch ist die beliebte und seit der Zeit des Nationalsozialismus verbreitete germanische Herleitung nicht belegt. Mit höherer historischer Wahrscheinlichkeit könnte sie auch auf wendische Traditionen zurückgehen (Reinboth 2001). Die Forschungsergebnisse von Reinboth vermögen auch endlich nachvollziehbar zu erklären, warum das Questensymbol nicht viel weiter verbreitet ist. Das müsste aber der Fall sein, wenn es auf germanische Ursprünge zurückgeht. An einem etwa zehn Meter hohen Baumstamm wird ein riesiger Kranz aus Reisig befestigt. An den Enden des Kreuzes werden ebenfalls Reisigbündel befestigt, die sogenannten Quasten.

Der Brauch der Errichtung hat sich bis heute in Questenberg, einem Dorf im Südharz (Sachsen-Anhalt), erhalten. Dort werden an jedem Pfingstmontag um 3 Uhr alle Dorfbewohner geweckt, um gemeinsam beim Sonnenaufgang den alten Kranz auf der Queste (), die schützend und segnend auf einer das Dorf überragenden Felssteilwand steht, abzunehmen. Das alte Reisig wird verbrannt und am Nachmittag der Kranz und die Quasten aus frischem Birken- und Buchengrün erneuert.[1][2] Die Queste ist als Nr. 212[3] in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen."

(Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 

Alabasterknollen am Westhang unter der Queste (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

Auf dem westlichen Steilhang sehen wir in halber Höhe eine Ansammlung heller Flecke. Das sind sogenannte Alabasterkugeln, während der Diagenese im Werra-Anhydrit entstandene Gipsknollen bzw. -augen. Sie sind auch auch im Röhrigschacht (Schlotte am Elisabethschacht) zu finden. Unter der oben auf dem Berg sichtbaren Queste befindet sich im Berg die nicht öffentlich begehbare Questenhöhle, ebenfalls ein durch die lösende Wirkung des Wassers entstandenes Objekt. Die Questenhöhle war vor etwa 100 Jahren kurzzeitig Besucherhöhle. Im Höhleninneren befindet sich der Questensee. (siehe hierzu: Die Questenhöhle)

Über diesen Alabasterknollen liegt, hier bewachsen, der Stinkschiefer. Werra-Anhydrit und Stinkschiefer sind am gegenüberliegenden Talhang nicht sichtbar, das heißt also, die das Tal westlich begrenzende Scholle wurde durch die tektonischen Bewegungen stärker angehoben als die östliche.


Station 8 - Gebäude aus anhydritischem Gestein

ehemaliges Hotel (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 

An der Ecke der Einmündung zur Hirtengasse / Weg nach Hainrode steht ein aus anhydritischem Gestein errichtetes ehemaliges Hotel.


Station 9 - Questenberger Roland

Der Questenberger Roland (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

Die denkmalgeschützte Rolandstatue wurde 1730 erstmals erwähnt; ihre Größe beträgt über 3 Meter. Questenberg war nie ein Ort von größerer Bedeutung. Die Gründe für die Aufstellung einer Rolandstatue sind daher unklar. Die Vermutungen reichen von einem Zeichen für Markt- und Münzrecht bis hin zu einer bloßen Kopie des Nordhäuser Rolands, dem der Questenberger im Aussehen sehr ähnelt.

1976 wurde der Roland durch eine neue Eichenholz-Figur ersetzt, er gilt als die jüngste Neuaufstellung und wurde durch einen ortsansässigen Handwerker realisiert. 2014 musste die restaurierungsbedürftige Figur als Schutzmaßnahme bis zu einer Restaurierung auf eine überdachte Bühne auf dem Festplatz umziehen. Quelle: Wikipedia


Station 10 - Mundloch des Tiefen Stollen

Die Nasse in der Braugasse Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 

Mündung Tiefer Stollen in die Nasse (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

In der Braugasse, nahe der Brücke über die Nasse ist flussabwärts in der rechten Ufermauer der ehemalige Auslauf des Tiefen Stollens (+209 m NN / 17.Jh. / ca. 1700 m) in Form eines Rohres sichtbar. Er entwässerte ehemals das sog. Brüderfeld, das sich in Richtung Agnesdorf erstreckt.

Tiefer Stollen (grün; rot=Erbstollen)

Tiefer Stollen

  • Angehauen: 17. Jahrhundert
  • Mundloch: Rohraustritt in der westlichen Ufermauer an der Braugasse (2019 ohne Wasseraustritt)
  • Mundloch bei: ca. 209 m NN
  • Länge: Mundloch bis Flöz: ca. 480 m (d.i. Bereich Schacht 1) - auf dieser Strecke 5 Lichtlöcher
  • weitere Erstreckung auf dem Flöz:
    • nach Osten ca. 100 m
    • nach Westen ca. 1150 m (Ortsrand Agnesdorf) mit weiteren 7 Schächten / Tiefen 14 – 75 m

Station 11 - Lichtloch 12

Am Lichtloch 12 (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 

verbuschter Trichter des LL12 (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

In der Hirtengasse finden wir östlich des letzten Hauses auf der rechten Seite (Nr. 55) die Halde des Lichtloches 12 des Tiefen Questenberger Erbstollens. Das LL ist 34 m tief. Auf seiner Halde ist der Standort des ehemaligen Schachtes durch einen ca. 3 m großen und ca. 1,5 m tiefen Trichter markiert. Geteuft wurde das Lichtloch am Ende des 18. Jahrhunderts (etwa 1790).


Station 12 - Halde Herrmann-Schacht

Halde des Herrmann-Schachtes (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

In der Straße „An der Mühlwiese“ liegt die Halde des ehemaligen Herrmann-Schachtes, ebenfalls ein Schacht, der auf dem Tiefen Questenberger Erbstollen steht, allerdings auf dem vom Pommer-Schacht nach Westen in Richtung des Brüderfeldes (nahe Agnesdorf) aufgefahrenen Stollenflügel. Er ist 31 m tief. Seine Teufzeit ist nicht genau bekannt, dürfte aber im Anfang des 19. Jahrhunderts liegen. Auf der Halde befand sich früher ein Trichter (ca. 3 m breit, ca. 1,5 m tief), der aber im Verlaufe der Zeit eingeebnet wurde.


Halde des Pommerschachtes

Etwa nördlich der Questenburg befindet sich die Halde des Pommerschachtes. Hier endet der querschlägige Teil des Tiefen Questenberger Erbstollens. Am Pommer-Schacht oder am LL 13 des Stollens wurde das Kupferschieferflöz erreicht. Von diesem Punkt aus wurden der Vortrieb auf dem Flöz (d.h. der Kupferschiefer als Objekt der Begierde war in dieser Sohlenstrecke dann immer sichtbar) nach Osten ca. 350 m fortgeführt. In westlicher Richtung erfolgte die Auffahrung über den Herrmann-Schacht hinaus in Richtung Brüderfeld auf etwa 700 m Länge. Der Herrmann-Schacht liegt etwa 300 m westlich des Pommerschachtes.

Für die Vererzung gibt es keine eindeutigen Angaben. Sie soll etwa bei 2 % (das sind etwa 20 kg Cu/t Erz) gelegen haben und würde damit den aus dem neueren Bergbau im Revier Sangerhausen bekannten Angaben entsprechen.


Haselbornschwinde

An der Haselbornschwinde (Schautafel des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz)
(Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

Dinsterbachschwinde

Am Weg oberhalb der Dinsterbachschwinde (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

Die Schautafel des Biosphärenreservates Südharz vermittelt das Verständnis für diese, in Karstlandschaften häufig anzutreffende Erscheinung des "Verschwindens" von Wasserläufen.

Tafeltext (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 

Die Schautafel des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz an der eigentlichen Schwinde mit Erläuterungstext
(Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 

Felswand an der Bachschwinde (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 


Am Dinsterbachtal

Informationstafel des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz am Dinsterbachtal
(Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 

Eingang des auf der Schautafel beschriebenen Stollens (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

 

Anschnitt geologischer Formationen im Dinsterbachtal (Foto: Dr. P. Sauerzapfe - September 2019)

(Stand 02/2020)

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