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[131] Hoffnung-Schacht bei Helbra


1726 abgeteuftes Lichtloch des Glückaufer-Stollens westlich von Helbra, 1826 neu geteuft als "Hoffnungsschacht", der 1827 bis 1831 der Erzförderung diente.



Objektbeschreibung


Der Hoffnung-Schacht auf einer Tageriss-Karte  - Ausschnitt aus "Bergschadenkundlichen Analyse" des VEB Mansfeld Kombinat Eisleben
(Abschlussdokumentation Mansfelder Mulde, Dez. 1982)

 

Die Abteufarbeiten zum Hoffnungschacht bei Helbra (wenn auch gleichnamig nicht identisch mit Objekt [038]) begannen im März 1826.

Der Schacht wurde neu geteuft, da der bei einer alten Halde gelegene ehemalige Schacht  (das Lichtloch „Hoffnung“ des Glückaufer-Stollens) nicht gefunden wurde. Im August des gleichen Jahres erreichte man das Niveau des Glückaufer-Stollens. Ein Querschlag verbindet diesen Schacht, der von 1827 bis 1831 förderte, mit dem Glückaufer-Stollen. Mit dem Schacht wurden aus der Zeit bis zum 30jährigen Krieg stehen gebliebene Pfeiler abgebaut.


Profil des Hoffnungschachtes bei Helbra

bis 2,09 m Dammerde (2,09m) Holozän
  bis 14,64 m Schwimmendes Gebirge (12,55m) Tertiär
  bis 31,38 m Blaue Letten (16,74m) Zechstein
  bis 41,84 m Rote Letten (10,46m)  
  bis 43,93 m Aschenartiges Gebirge gleich darauf Rauhstein (2,09m)  
  bis 79,49 m Mildes Aschengebirge mit Stinksteinknoten wechselnd (35,56m)  
  bis 83,67 m Stinksteinlager (4,048m) Stinkschiefer
  bis 89,95 m Aschegebirge (6,28m)  
  bis 95,7 m Zechstein (5,75m)   ) Zechsteinkalk /
        Flöz                           ) Kupferschiefer
  bis 96,85 m Liegendes  (1,15m) Weißliegendes

Zeittafel

[131]

Zeitpunkt bzw.  von 

bis

Ereignis

 

1726

 

Beginn der Teufarbeiten für das Lichtloch

 

1826

 

Erreichen des Flözes durch den Hoffnungschacht

 

1827

 1831

Erzförderung

(Letzte Aktualisierung: Januar 2019)

 

 

Weitere Informationen

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