[046] Mundloch des Erdeborner Stollens

    Objektbeschreibung

    Ausschnitt aus der historischen Generalkarte von 1857, erstellt von von Oberbergamts-Markscheider Christoph Brathuhn (1822-1861)

    Weil die Mauerung im Querschlag des Froschmühlenstolln zu verbrechen drohte und deren Reparatur durch starke Wasserführung im Querschlag verhindert wurde, sollte ein neuer, vom Südufer des ehemaligen Salzigen Sees heran getriebener Stolln mit dem südlichen Feldort des Froschmühlenstolln verbunden werden und dessen Wasser abführen.

    Von 2800m Querschlag durchfahren 1500m schwimmendes Deckgebirge. Der Querschlag ist durchgehend mit Mauerung ausgebaut.

    Als das Ziel nach 44 Jahren erreicht war, war die Mauerung im Querschlag des Froschmühlenstolln so weit stabilisiert worden, dass sich der ursprüngliche Zweck des Erdeborner Stolln eigentlich erledigt hatte.

    Aus seinem 23. Lichtloch wurde ein Querschlag zum Kupferschieferflöz und aus diesem der südliche Stollnflügel mit den Lichtlöchern I, II und III um den Südostrand des Hornburger Sattels aufgefahren, welcher den Kupferschiefer stark gestört und unbauwürdig antraf.


    Weitere Informationen

    • Standortbeschreibung:

      Das Mundloch ist östlich Erdeborn am Südufer des ehemaligen Salzigen Sees zu finden.

    • Geodaten:
      51°28'18.22"N 11°38'40.62"E
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