Von der Kunst Wasser zu heben – über die Bedeutung der Wasserstollen im Mansfelder Revier


Der Beitrag "Von der Kunst Wasser zu heben – über die Bedeutung der Wasserstollen im Mansfelder Revier" (Verfasser sind Rudolf Mirsch und Bernd Aberle) ist 2007 auf dem 7. Altbergbau-Kolloquium in Freiberg gehalten worden. 


Zusammenfassung: Der Erzbergbau im Mansfelder Revier war schon im 15. Jahrhundert aufgrund des geringen und feinverteilten Erzgehaltes in seiner Wirtschaftlichkeit bedroht. Dazu kamen Probleme durch Wasser und Bewetterung, die das Auffahren tieferer Lagerstättenteile behinderten. Nur mit Hilfe neuer Technologien konnten die notwendige Energie für den Betrieb von Blasebälgen, Pumpen und das Heben von Lasten erzeugt werden. Vor der Erfindung der Dampfmaschine wurden neben der menschlichen Arbeitskraft und Pferden auch Wasserräder eingesetzt. Die „Wasserkunst“ erforderte neben dem Bau der mechanischen Komponenten eine Infrastruktur aus Wasserzuläufen und -abläufen. Häufig mussten kilometerlange Stollen und Kunstgräben zur Wasserversorgung angelegt werden. Die Ausweitung der Grubenfelder und größere Teufen forderten schon nach wenigen Jahren die Auffahrung von neuen, meist auch längeren Stollen und den Einsatz von leistungsfähigeren Maschinen. Nicht alle Anlagen brachten den gewünschten Erfolg.

Der gesamte Text ist hier als pdf-Dokument einsehbar.

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